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Samstag, den 4. Februar 2012

FestgeldanlagenSicherheit bei Festgeldkonten

Hohe Sicherheit für Anleger

Privatanleger sind daran interessiert, eine Geldanlage zu finden, die nicht nur Rendite, sondern auch ebenso Sicherheit verspricht. Festgeldkonten sind von daher bei vielen beliebt, da sie ideal als Spareinlagen zwischen zwei Investments funktionieren und zugleich auch mittelfristig als Geldanlage eine hohe Rendite abwerfen.

Mehr als die meisten anderen Geldanlagen hat sich die Festgeldanlage durch hohe Zinsen bewährt, die auch über einen längeren Zeitraum erwirtschaftet werden und die dennoch stabil sind.

Sichere Festgeldzinsen

Während im herkömmlichen Fall die Rendite einer Spareinlage wächst, wenn auch das Risiko steigt, verhält sich dies bei Festgeldanlagen anders: Der Anleger erhält am Anfang eines Vertrags festgeschriebene Zinsen, die über die gesamte vereinbarte Laufzeit garantiert werden. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange die Laufzeit ist, das heißt, wie lange das Geld angelegt wurde, oder wie viel auf das Festgeldkonto eingezahlt wurde.

Festgeldanlagen sind deshalb im Gegensatz zu anderen Spareinlagen unabhängig von der Finanzkrise bzw. von eventuellen Schwankungen auf dem Kapitalmarkt. Damit gestaltet sich Festgeld als Geldanlage so sicher und zuverlässig wie kaum eine andere Spareinlage.

Einlagensicherheit bei Festgeldanlagen

Aber Festgeld hebt sich nicht nur dadurch von anderen Spareinlagen hervor, dass die Zinsen sicher sind, sondern auch durch eine beträchtlich hohe Einlagensicherheit. Diese Sicherheit für die Spareinlagen kann es mit einem normalen Sparbuch leicht aufnehmen, nur mit dem Unterschied, dass die Rendite von Festgeldanlagen auf einem sehr viel höheren Niveau liegen.

Diese hohe Einlagensicherheit wird dadurch erreicht, dass alle Banken in Deutschland verpflichtet sind, ihre Kunden durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH abzusichern. Seit Beginn 2011 hat jeder Kunde so einen hundertprozentige Einlagenschutz für Spareinlagen bis zu 100.000 Euro.

Vom 01. Juli 2009 bis 31. Dezember 2010 waren durch diese Entschädigungseinrichtung nur Geldanlagen bis zu einer maximalen Höhe von 50.000 Euro abgesichert. Davor hatte ein Anleger sogar nur die Garantie, dass ihm Summen bis zu 20.000 Euro zurückgezahlt wurden. Darüber hinaus galt vor Mitte 2009 auch noch eine Eigenbeteiligung von 10 % der Privatanleger selbst.

Sicherungssysteme von Bankenbranchen und Einlagensicherungsfonds

Verschiedene Bankenbranchen haben sich außerdem weitere freiwillige Sicherungsmaßnahmen auferlegt: Diese Sicherungseinrichtungen gelten meist zu 100 % für sämtliche Spareinlagen der Kunden einer Bankenbranche.

Davon einmal abgesehen profitieren Privatanleger auch von Einlagensicherungsfonds, die deutsche Banken eingerichtet haben. Es gibt in Deutschland mehrere Sicherungsfonds, von denen der Einlagensicherungsfonds deutscher Banken einer derjenigen mit den meisten Mitgliedern ist.

Die meisten deutschen Banken zahlen in einen Einlagensicherungsfonds ein, so dass die Kunden  in der Regel bis zu 100 % in beliebiger Höhe ihrer Spareinlagen abgesichert sind.

Eine Bank haftet selbst mit 30 % ihres Eigenkapitals für die Einlagen ihrer Kunden, was auf mehrere Millionen Euro pro Kopf hinausläuft.

Unbefristete Bundesgarantie

Während der noch anhaltenden Finanzkrise hat die deutsche Bundesregierung eine unbefristete Bundesgarantie ausgesprochen. Dies soll garantieren, dass alle privaten Spareinlagen in jeder Höhe zu 100 % sicher sind.

Unter dieser Voraussetzung zählen Festgeldanlagen gerade in der Finanzkrise zu den besonders ertragreichen und sicheren Spareinlagen.

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