Grundlagen FondsRentenfonds
Keine andere Fondsart wird von Anlegern so oft falsch verstanden wie die Rentenfonds.
Irrtümlicherweise nehmen private Anleger immer wieder an, diese Fonds hätten etwas mit der Rente bzw. Altersvorsorge zu tun. Dies trifft jedoch nicht zu. Sie heißen schlichtweg so, weil das Fondsvermögen in so genannte Rentenpapiere investiert wird.
Dieser Begriff bezeichnet vergleichsweise konservative Wertpapiere wie Staatsanleihen und Unternehmensanleihen.
Rentenfonds gelten als äußerst sicher, erwirtschaften aber dennoch vergleichsweise gute Renditen. Trotzdem eignen sie sich eher für langfristige Investments, da sie durchaus gewissen Kursschwankungen unterliegen können.
Die Erträge werden von den Fondsmanagern in erster Linie durch Zinseinnahmen erwirtschaftet.
Aber auch Kursgewinne, die bei Anleiheverkäufen erzielt werden, tragen zum Erfolg dieser Fonds bei. Vor dem Erwerb gilt es vor allem auf die Währung und das Anlagesegment zu achten: Ein durchaus beachtlicher Teil der Rentenfonds lautet auf Fremdwährungen.
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