Wissenswertes zum Thema Bausparen
Zu den ältesten und erfahrensten Anbietern von Immobilienfinanzierungen zählen die Bausparkassen, die bereits im 19. Jahrhundert in Deutschland gegründet wurden. Die Idee hinter den Bausparkassen ist schon mehr als 2000 Jahre alt: In einer Solidargemeinschaft spart man über einen bestimmten Zeitraum Kapital an und erwirbt im Gegenzug das Recht auf ein zinsgünstiges Darlehen.
Seit einigen Jahren ist es auch möglich, Bauspardarlehen ohne eine Ansparphase zu erhalten. Dabei bedient man sich meist einer Mischung aus Hypothekendarlehen und Bauspardarlehen. Auf diese Weise kann die Immobilienfinanzierung sofort, ohne lange Ansparphase, erfolgen.
Wenngleich das Kapital in der Ansparphase vergleichsweise niedrig verzinst wird lohnt sich ein Bausparvertrag schon allein deshalb, weil das Bauspardarlehen zu relativ günstigen Konditionen erhältlich ist. Zudem kann man sein Bauvorhaben nur mit einem Bausparvertrag gleich dreifach staatlich fördern lassen: Mithilfe der Arbeitnehmersparzulage, der Wohnungsbauprämie und der Riester-Förderung.
Die Arbeitnehmersparzulage ist eine staatliche Subvention für vermögenswirksame Leistungen, die auch für das Bausparen verwendet werden kann. Arbeitnehmer erhalten eine Zulage in Höhe von 43 Euro (Singles) bzw. 86 Euro (Verheiratete). Etwa genauso viel noch einmal erhält man auch als Wohnungsbauprämie. Wer seine Riester-Förderung mit einem Bausparvertrag verbindet, profitiert sowohl in der Anspar- als auch in der Darlehens-Tilgungsphase von staatlichen Subventionen.