Wertpapierdepot Vergleich
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Wertpapierdepots werden benötigt, um Wertpapiere wie Aktien, Anleihen, Zertifikate oder Fonds kaufen oder verkaufen zu können. Ein Depot, egal ob geschlossen oder offen, wird meist in elektronischer Form als Depotkonto geführt. Über die Wertpapiere im Depot kann der Eigentümer jederzeit verfügen. Während der Handelszeiten können sie über die Börse ge- oder verkauft werden.
Häufig fällt für das Führen eines Depots die sogenannte Depotgebühr an, nur wenige Geldinstitute verzichten darauf. Auch Transaktionen sind in der Regel gebührenpflichtig, sie machen meist den größten Kostenfaktor aus. Einheitliche Preise sucht man hier vergebens: Einige Anbieter berechnen Pauschalpreise, andere machen die Gebühren vom Ordervolumen abhängig.
Beim Kauf von Aktien fällt zudem ein Ausgabeaufschlag in Höhe von bis zu sechs Prozent der Anlagesumme an. Umgehen kann man die Depotgebühr mit Bundesschatzbriefen: Sie werden kostenlos bei der Bundeswertpapierverwaltung aufbewahrt.
In puncto Sicherheit gilt, dass Fonds in einem Sondervermögen verwaltet werden, das im Fall einer Bankenpleite vor Gläubigern geschützt ist. Alle anderen Anlagen in Wertpapiere sind zu 90 Prozent bis zu 20.000 Euro je Anleger durch die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) abgesichert.
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