Was ist wenn die Bank Insolvenz anmeldet?
Tagesgeld zählt zu den privaten Spareinlagen und ist daher gleich durch mehrere Stufen eines Sicherungssystems abgesichert. Die Primärsicherung läuft über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH und ist gesetzlich vorgeschrieben.
Seit dem 01. Juli 2009 beläuft sich die Einlagensicherungsgrenze auf 50.000 Euro je Kunde. Das bedeutet: Die Einlagen jedes Kunden sind zu 100 Prozent bis zu einer maximalen Höhe von 50.000 Euro sicher und werden selbst im Fall einer Bankenpleite zurückgezahlt.
Geplant ist es, die Einlagensicherungsgrenze ab 2011 auf 100.000 Euro zu erhöhen.
Darüber hinaus sorgen u.a. aber auch Einlagensicherungsfonds für zusätzliche Sicherheit. Obwohl der Anschluss an einen solchen Fonds auf freiwilliger Basis geschieht, sind die meisten deutschen Banken Mitglied.
Über Einlagensicherungsfonds sind die Einlagen jedes Kunden in Millionenhöhe, also faktisch zu 100 Prozent, besichert.

