17.06.2010
Vermögende Anleger neigen zu Selbstüberschätzung
Die Welt Online berichtet, dass sich vermögende deutsche Anleger in Finanzangelegenheiten oftmals irrational verhalten und an Selbstüberschätzung leiden.
Je höher vermögende Anleger ihr Finanzwissen einschätzen, desto irrationaler verhalten sie sich. Das zumindest ergab eine aktuelle Befragung der Universität Linz unter 332 vermögenden Privatkunden aus Deutschland, der Schweiz und Österreich im Auftrag der Liechensteiner Privatbank LGT.
Als Beispiel führt Professor Cocca an, dass die Portfolien der Befragten zum Großteil Wertpapiere aus dem jeweiligen Heimatland enthalten – von Risikostreuung keine Spur. Zudem schätzen sich viele der Befragten als konservative Anleger ein – halten aber risikoreiche Anlagen. Ursache dafür soll vor allem fehlende Beratung sein, also ein Versäumnis der Private-Banking-Branche.

